Liftings

Das Facelift ist der ästhetisch-chirurgische Eingriff, der natürlichere, harmonische Gesichtskonturen wiederherstellt. Mit zunehmendem Alter verändert sich das Gesicht. Es verliert an Volumen, die mimische Muskulatur erschlafft, die Haut bildet Falten und wird überdehnt. Eingriffe zur Konturierung des Gesichts dienen der Verjüngung und Verschönerung. Ziel ist es, die Gesichtsmuskulatur zu straffen, die erschlaffte Haut zu glätten und verlorenes Volumen wiederherzustellen. Sie kann bei Frauen wie bei Männern durchgeführt werden. Es gibt zahlreiche Verfahren zur Verjüngung und ästhetischen Verbesserung, die sich miteinander kombinieren lassen. Ein Lifting kann verschiedene Gesichtsregionen betreffen (Schläfen, Hals, …). Man spricht von einem kompletten Facelift (zervikofaziales Lifting) oder einem partiellen Lifting (zervikales Lifting, …), je nachdem, ob das gesamte Gesicht oder nur Teilbereiche behandelt werden. Mitunter ist eine Kombination mit weiteren Eingriffen sinnvoll: etwa einer Lidoperation (Blepharoplastik), Nasenchirurgie (Rhinoplastik) oder einem Eingriff an den Lippen. Die „Standard“-Operation gibt es in der Ästhetischen Chirurgie nicht, denn jeder Mensch ist einzigartig und benötigt ein individuelles, maßgeschneidertes Vorgehen. Schon beim ersten Beratungstermin nimmt Docteur Lionel Sallaz sich Zeit, Ihre Wünsche und Beweggründe zu verstehen. Er untersucht Sie sorgfältig, um die Sinnhaftigkeit eines Eingriffs zu bestätigen, den er Ihnen präzise erläutert. Er beurteilt die Hautelastizität, den Verlust an Fettgewebe (Fettatrophie), die muskuläre Erschlaffung, die knöchernen Konturen, die Nase, die Augenlider, Ihr Lächeln, … Hier ist die fachliche Expertise des Chirurgen besonders wichtig. Docteur Lionel Sallaz informiert Sie so detailliert und ehrlich wie möglich über diesen Eingriff und erklärt, was er realistisch erreichen kann – und was er nicht korrigieren kann.

Anästhesie-Klinikaufenthalt Der chirurgische Eingriff wird in Allgemeinanästhesie im Operationssaal der Klinik in einer hochmodernen Umgebung durchgeführt, die von der Haute Autorité Sanitaire (HAS) für ästhetisch-chirurgische Eingriffe zugelassen ist. Er erfolgt im Rahmen eines kurzen Aufenthalts (meist ambulant).

Prinzip Gegebenenfalls wird bei Doppelkinn eine Fettabsaugung am Hals kombiniert. Die Schnitte (spätere Narben) werden in den Haaren (auf Höhe der Schläfe und hinter dem Ohr) und in der Falte direkt vor dem Ohr verborgen. Anschließend wird die Haut je nach Erfordernis im Bereich der Schläfen, Wangen oder des Halses mehr oder weniger weit gelöst. Danach erfolgt die Straffung der Gesichtsmuskulatur (durch Muskelnähte), um abgesunkene Partien (z. B. Jochbeinregion) wieder anzuheben. Dies ist der entscheidende Schritt des Facelifts und muss äußerst präzise und sorgfältig erfolgen, denn er hebt das Gesicht tatsächlich und bestimmt maßgeblich die Qualität des Ergebnisses. Die gelöste Haut wird anschließend spannungsfrei neu drapiert, Überschüsse entfernt und die Nähte gesetzt. Je nach Bedarf wird gelegentlich eine Lipomodellierung durchgeführt, auch Lipostructure® nach S. Coleman, Lipofilling oder Liposeeding genannt (der Chirurg wird dies beim ersten Beratungsgespräch mit Ihnen besprechen). Dabei handelt es sich um eine echte Autotransplantation von Fettzellen durch Re-Injektion körpereigenen Fettes. Praktisch wird mit atraumatischen Mikrokanülen an einer Körperregion eine kleine Menge Fett abgesaugt. Anschließend wird dieses Fett zentrifugiert, um intakte, transplantierbare Fettzellen von nicht transplantierbarem Gewebe zu trennen. Die Mikropartikel des zentrifugierten Fettes können dann mit einer sehr präzisen, sorgfältigen Technik an der gewünschten Stelle wieder injiziert werden. Es handelt sich somit um eine echte Transplantation lebender Zellen. Bei korrekter Technik und erfolgreichem Anwachsen ist der erzielte Effekt in der Regel langfristig stabil. Der Nutzen im Rahmen des Facelifts liegt darin, das Ergebnis zu verfeinern, indem Konturen weichgezeichnet und modelliert sowie die Hautqualität verbessert werden (frischerer Teint). Anschließend wird ein formgebender Verband angelegt, und nach der Operation werden Sie im Aufwachraum überwacht, bis Sie sich ausreichend erholt haben; anschließend werden Sie auf Ihr Zimmer gebracht, bis Sie die Klinik verlassen. Der postoperative Verlauf ist meist unkompliziert und wenig schmerzhaft. Patientinnen und Patienten berichten in den ersten Tagen eher über ein Spannungsgefühl hinter den Ohren und ein Ziehen am Hals, das allmählich abklingt. Eine gewisse Schwellung (Ödem) des Gesichts ist normal und bildet sich schrittweise zurück; ihr Ausmaß variiert von Person zu Person. Blutergüsse kommen gelegentlich vor; ein Hämatom kann den normalen Verlauf verlangsamen. Es wird nach Möglichkeit verhindert und falls nötig behandelt. Zur Begrenzung dieses Risikos dürfen in den zehn Tagen vor und nach dem Eingriff keine Medikamente mit Acetylsalicylsäure eingenommen werden. Zur weiteren Minimierung wird eine homöopathische Begleitmedikation verordnet. In den ersten Tagen sollte der Kopf nicht nach vorn gebeugt werden; eine aufrechte, erhabene Haltung begünstigt eine gute Wundheilung, indem der Halsbereich geglättet wird.

Nachsorge Docteur Lionel Sallaz betreut Sie während der Dauer Ihres Aufenthalts in der Klinik. Nach Ihrer Entlassung erfolgt die Nachsorge in seiner Praxis bei den postoperativen Kontrollen. Sie erhalten medizinische Empfehlungen für die häusliche Pflege bis zu Ihrer Kontrollkonsultation in seiner Praxis wenige Tage später, um ein möglichst natürliches und harmonisches Ergebnis zu erzielen. Einige Tage Ruhe zur Erholung sind wünschenswert; Sport kann nach mehreren Wochen wieder aufgenommen werden. Ideal ist eine ruhige Rekonvaleszenz, mit wenig Sprechen und ohne starke körperliche Belastungen. Nach 3–4 Monaten lässt sich das endgültige Ergebnis gut beurteilen, die Narben sind dann jedoch oft noch leicht rosig und derb und verblassen meist bis etwa zum 6. Monat. Dank der Fortschritte und großer technischer Sorgfalt wird in der Regel ein deutliches, zugleich sehr natürliches Verjüngungsergebnis erreicht. Das Gesicht wirkt nicht „operiert“ und ähnelt wieder in etwa den Zügen, die es vor einigen Jahren hatte – insgesamt entspannt, erholt und frisch. Diese körperliche Verbesserung geht in der Regel mit einem psychischen Wohlbefinden einher.

Risiken und Komplikationen

Sie sind selten; dennoch bleibt ein Facelift, auch wenn es überwiegend aus ästhetischen Gründen durchgeführt wird, ein echter operativer Eingriff, der die – wenn auch geringen – Risiken jeder medizinischen Maßnahme mit sich bringt. Zur maximalen Risikominimierung werden Sie routinemäßig in der präoperativen Sprechstunde von einer/einem in diesem Eingriff erfahrenen Anästhesistin/Anästhesisten untersucht. Zur Senkung des Infektionsrisikos sollen präoperative Duschen zu Hause mit antiseptischen Waschlotionen erfolgen. Zur Begrenzung des Hämatomrisikos dürfen in den zehn Tagen vor und nach der Operation keine Medikamente mit Acetylsalicylsäure eingenommen werden. Rauchen ist ein Risikofaktor für Wundheilungsstörungen. Der Tabakkonsum sollte daher bereits Wochen vor der Operation eingestellt werden, um das Risiko einer schlechten Wundheilung (= Hautnekrose) zu senken. Verletzungen des Nervus facialis (Nerv, der die mimische Muskulatur steuert) sind äußerst selten. Sie führen zu einer unästhetischen Asymmetrie (= Lähmung) des Gesichts, bilden sich jedoch gewöhnlich innerhalb weniger Wochen spontan zurück. Dies ist jedoch das Risiko, das durch eine möglichst einwandfreie chirurgische Technik bestmöglich vermieden werden muss.

Insgesamt sollten die Risiken nicht überschätzt, sondern lediglich als inhärenter Unsicherheitsfaktor jeder, selbst scheinbar einfachen, Operation verstanden werden. Die Wahl eines qualifizierten Facharztes für Plastische und Ästhetische Chirurgie stellt sicher, dass die erforderliche Ausbildung und Kompetenz vorhanden sind, um derartige Komplikationen zu vermeiden oder sie gegebenenfalls wirksam zu behandeln.

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